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Brustvergrößerung durch Einfügung von angereichertem Eigenfett – Erneuerungen auf dem Gebiet der Stammzellenforschung
Seit etwa 20 Jahren ist die Brustvergrößerung durch Einfügung von Eigenfett in der ästhetischen Chirurgie Tabu. Ursache für die ablehnende Haltung, die diese Methode sogar in Fachkreisen findet, sind die schlechten Erfahrungen mit ihr: In früheren Operationen sind implantierte Gewebeteile aus mangelnder Durchblutung abgestorben und haben zu verhärteten Stellen geführt, die bei Mammographien nicht selten sehr leicht mit Tumoren verwechselt wurden, was bei vielen Frauen oft katastrophale Folgen hatte.
Seit kurzem wollen japanische Ärzte diese brustvergrößernde Methode mit einer Beimischung aus körpereigenen Stammzellen verbessern, um damit neues Gewebe zu züchten. Diese neuartige Methode ist noch wenig erprobt worden. Die Idee ist im Grunde zwar nicht mehr so neu, es fehlt aber zum derzeitigen Zeitpunkt fundierte Forschung im Bereich der Brustvergrößerung. Da aber die Ergebnisse in der Stammzellenforschung sehr spezifisch sind und sich nicht leich von einem Anwendungsbereich auf einen anderen übertragen lassen, ist der Forschungsaufwand somit sehr hoch.
Künftig soll die Beimischung der Stammzellen mit eigenem Fettgewebe dafür sorgen, dass sich die neu verpflanzten Fettzellen selbstständig vermehren und sich ausreichend neue Blutgefäße bilden, was das Anwachsen einer natürlichen Gewebestruktur fördern würde. Weil das Absterben des eingefügten Fettgewebes vermieden würde, blieben Verhärtungen des neu gebildeten Brustgewebes auch ausgeschlossen.
Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis eine verlässliche Operationsmethode zur Brustvergrößerung mit Eigenfett vorliegt. Aber auch dann werden die Langzeitfolgen eines solchen Eingriffs für die Patientinnen nicht vollkommen sicher abzuschätzen sein. Die Sicherheit der Methode wird sich also erst noch in der Praxis beweisen müssen.
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